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Der Hamburger Handelskonzern Tchibo GmbH ist zurück in der Erfolgsspur. Nach längerer Durststrecke hatte das Unternehmen umfassende Veränderungen eingeleitet, die mittlerweile offenbar die gewünschten Resultate liefern. So baute das Traditionsunternehmen sein Filialnetz um und gestaltete seine Produktpalette neu. Die wenig attraktive Eigenmarke TCM wurde komplett aufgegeben. Auch die Geschäfte in Großbritannien fielen der neuen Strategie zum Opfer. Angesichts der planmäßigen Einschnitte ist nicht verwunderlich, dass erst einmal auch die Umsätze litten. Wie das Unternehmen vor kurzem mitteilte, sanken sie im Geschäftsjahr 2008 verglichen mit dem Vorjahr um 8 Prozent von 3,504 auf 3,223 Milliarden Euro. Das Vorjahresresultat ist dabei um die Anteile der im Frühjahr 2007 entkonsolidierten Handelsgruppe HMO bereinigt. Der Gewinn von Zinsen und Steuern gegenüber dem Vorjahr konnte mehr als verdreifacht werden. Er stieg von 23 auf 71 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss von Tchibo wuchs sogar von 6 auf 49 Millionen Euro, wobei im Vorjahreswert noch die negativen Ergebnisse der mittlerweile aufgegebenen HMO-Gruppe sowie Entkonsolidierungsverluste im Gesamtvolumen von zusammen 17 Millionen Euro enthalten sind. Die Maxingvest AG hält hundert Prozent der Anteile an Tchibo sowie 50,46 Prozent der Anteile am Konsumgüterkonzern Beiersdorf AG. Sie konnte im Geschäftsjahr 2008 ihren Umsatz um 1,4 Prozent auf 9,194 Milliarden Euro steigern. |
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