| 15.12.2009: Handel klagt über Umtauschregeln im Internet |
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| Geschrieben von: Administrator | |
| Tuesday, 15. December 2009 12:49 | |
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Immer mehr Verbraucher nutzen die weitreichenden Rückgaberechte bei Online-Geschäften geschickt aus: Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) schicken sie die Artikel wieder zurück, obwohl sie sie bereits benutzt haben. Die Produkte könnten dann nicht mehr als neu verkauft werden und landeten oft auf dem Müll, beklagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in der "Rheinpfalz am Sonntag". Er fordert daher eine Beschränkung der Rückgaberechte. Der wirtschaftliche Schaden sei immens, sagte Wansleben: Allein über das Internet-Auktionshaus Ebay würden in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro umgesetzt. Grund ist das umfangreiche Widerspruchsrecht der Käufer gegenüber den Online-Shops. Die Gesetzeslage räumt den Kunden ein Umtauschrecht von zwei Wochen ein - und bei kleinsten Formfehlern sogar eine unbegrenzte Widerrufs- und Rückgabemöglichkeit. Aus Sicht der Wirtschaft sei dies ein unhaltbarer Zustand. Wansleben forderte von der EU, den Ausnahmekatalog für die Rückgabemöglichkeiten zu erweitern. Bislang gelte das nur für Zeitungen und Zeitschriften. Am kommenden Mittwoch beschäftigt sich auch der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit diesem Problem. |
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| Aktualisiert ( Tuesday, 15. December 2009 14:05 ) |