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In einem Bürgerentscheid votierten mehr als drei Viertel der Teilnehmer im betroffenen Bezirk Hamburg-Altona für den Bau eines Ikea-Hauses in der dortigen Fußgängerzone. Der Ikea-Konzern kündigte an, in diesem Jahr mit den Arbeiten zu beginnen. Die Eröffnung soll 2012 sein. Deutschland gilt für Ikea als der größte Markt in Europa. Nachdem mit den klassischen Möbelhäusern in Stadtrandlage nun die Wachstumsgrenzen erreicht wurden, setzt der Möbelkonzern auf eine neue Strategie mit Angeboten für Gelegenheitskäufer und für den Alltagsbedarf. Unabhängig davon wird noch für das laufende Jahr der Abriss des Hauses in Altona vorbereitet, das derzeit von Künstlern besetzt ist. Dort will Ikea bauen. Die Stadt und ein Teil der Bürger erhoffen sich davon eine Wiederbelebung der ältesten deutschen Fußgängerzone. Die Gegner fürchten eine Verkehrsbelastung und die Vertreibung der Künstler. |