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Der Bekleidungskonzern Esprit Holdings Ltd. hat das Geschäftsjahr 2009/10, das am 30. Juni endete, mit mäßigen Zahlen abgeschlossen. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis konnte das Unternehmen das Vorjahresniveau nicht erreichen. Verantwortlich für den Abwärtstrend war das schwächelnde Europa-Geschäft. Hier sanken die Erlöse um 4,6 Prozent (währungsbereinigt -6,2 Prozent) von 29,363 auf 28,021 Milliarden Hongkong-Dollar. Auch in Deutschland, dem mit Abstand wichtigsten nationalen Markt, ging es bergab: Die Umsätze, die allerdings auch das Großhandelsgeschäft in Russland, Polen, Tschechien, Kroatien und Griechenland einschließen, lagen bei 14,773 Milliarden Hongkong-Dollar (1,49 Milliarden Euro) und damit um 4,4 Prozent (währungsbereinigt -6,0 Prozent) unter dem Vorjahreswert von 15,454 Milliarden Hongkong-Dollar. Auch in weiteren wichtigen Märkten wie den Benelux-Staaten, Österreich und Skandinavien gaben die Erlöse nach. Das operative Ergebnis wurde sowohl durch den Umsatzrückgang als auch durch höhere Kosten, die im Zusammenhang der Einzelhandelsexpansion anfielen, und Wertberichtigungen bei unprofitablen Standorten belastet. Es sank im Vergleich zum Vorjahr um 33,9 Prozent von 5,792 auf 3,786 Milliarden Hongkong-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 4,226 Milliarden Hongkong-Dollar (425 Millionen Euro) und damit um 10,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 4,745 Milliarden Hongkong-Dollar.
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